Burkhard Schulze Althoff · DLG Ferienhof des Jahres 2013

Wie lange existiert der Hof schon?
Seit über 500 Jahren im Familienbesitz. Wir haben Steinbeile im Garten gefunden, die 5000 Jahre alt sind (bestätigt durchs LWL in Münster). Seit 1993 haben wir Ferienwohnungen und Doppelzimmer, seit 2000 ein Bauernhofcafé und seit 2002 einen Campinglatz.

Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag bei Ihnen aus?
6.00 Uhr geht der Wecker und dann in den Stall, nach dem Frühstück Büroarbeit mit Beantwortung der Anfragen für ­Urlaub auf dem Bauernhof. Danach Hof- und Feldarbeiten ­bevor es um 17.00 Uhr in den Stall geht und dann gegen 18.00 Uhr Feierabend ist.

Seit wann sind Sie Kunde bei der VVG?
Seit April 2015 beziehen wir BHZP Ferkel der VVG Lüdinghausen-Selm eG, weil uns die Mastleistungen überzeugt haben.

Was kann die VVG Ihrer Meinung nach besser als die meisten Genossenschaften?
Die VVG kann durch das arbeitsteilige Programm entsprechende Ferkelpartien anbieten, die in einer Altersklasse sind und einen definierten Gesundheitsstatus haben.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?
Die Abwechslung und die Möglichkeit, bei den Gästen ­Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft zu machen.

Was bringt Sie in der Viehwirtschaft am meisten auf die Palme?
Schlechte Presse, die nichts mit der aktuellen Landwirtschaft zu tun hat, sondern nur die Landwirtschaft im Allgemeinen an den Pranger stellen will.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
Ich werde in den nächsten 10 Jahren die Landwirtschaft wahrscheinlich so belassen und nur in neue Technik investieren. Erweiterungen haben wir mehr in dem Bereich Urlaub auf dem Bauernhof geplant.


Hof und Garten – Jan-Bernd Edelbusch in Lüdinghausen

Wie lange existiert der Hof schon?
Der Hof Edelbusch, Aldenhövel 1 existiert seit 1664, somit ca. in der 12. Generation.

Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag bei Ihnen aus?
Übers ganze Jahr gesehen teilt sich die Arbeit in 75% Stallarbeit und 25% Ackerbau. Die Schweinehaltung wird im geschlossenen System betrieben. Bei den Sauen arbeiten wir im 5-Wochen-Rhythmus und haben so auch immer wieder zwei Wochen, die nicht so arbeitsintensiv sind.

Seit wann sind Sie Mitglied bei der VVG?
Ich bin seit 1988 Mitglied bei der VVG. Seit 2011 hat sich die Zusammenarbeit durch den Bezug von BHZP Jungsauen noch intensiviert.
Was kann die VVG Ihrer Meinung nach besser als die meisten Genossenschaften?
Die Vermarktung der Altsauen und der Bezug von BHZP-Jungsauen sowie die sehr gute Betreuung des Betriebes im Bereich Tierhaltung durch die Mitarbeiter der VVG.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?
Arbeiten mit und in der Natur sowie jeden Tag „Freischaffender Künstler“ zu sein, obwohl das durch Vorgaben immer weiter eingegrenzt wird.

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Was bringt Sie in der Viehwirtschaft am meisten auf die Palme?
Gesetze und Vorgaben aus Politik und Umweltschutzverbänden, die oft fachlich völlig an der Realität vorbeigehen.

Was war das lustigste/aufregendste Erlebnis für Sie als Landwirt?
Als wir noch Kühe hatten, habe ich meinen Ehering bei der Geburtshilfe bei einer Kuh in der Gülle verloren. Der Ring lag aber noch auf der Schwimmschicht im Güllekanal, sodass ich ihn durch Zufall nach längerem Suchen wieder gefunden habe.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
Ich wünsche mir, dass wir auch in 10 Jahren noch als Familienbetrieb wirtschaften und überleben können.
Doch in letzter Zeit geht durch den Strukturwandel soviel von dem verloren, was das Leben auf dem Lande ausmacht.


Landfleischerei Heike Schürmann · Brochtrup 1 · 59348 Lüdinghausen

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Die Landmetzgerei Schürmann bezieht Ihr Fleisch vom benachbarten Hof Edelbusch. Kürzer kann ein Transportweg nicht sein. Und die Ware nicht frischer.

 

Frau Schürmann, seit wann gibt es die Landmetzgerei Schürmann und was unterscheidet eine Landmetzgerei von einer herkömmlichen Metzgerei?
Bei uns werden alle Wurstwaren und Westfälische Spezialitäten selber hergestellt. Was wir nicht herstellen können, verkaufen wir nicht. Es wird nicht wie bei vielen Metzgereien Ware hinzugekauft.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?
Ich mag besonders den Umgang mit den Kunden. Hier kann ich beraten und über unsere Produkte aufklären.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren aus BHZP-Schweinen?
Wir schätzen das gute Safthaltevermögen, das feste Fleisch. Wie sagen unsere Metzger: „Das BHZP-Schwein steht besser vorm Messer“. Die Qualität merken auch die Kunden, wie sie mir immer wieder bestätigen.

Was war das lustigste/aufregendste Erlebnis für Sie als Metzgerin?
Lustig ist, wenn ein Bauer ein Schwein zur Hausschlachtung bringt und das Schwein es schafft, beim Abladen doch noch zu entwischen. Das Einfangen ist immer ein Abenteuer.

Metzgermeister Schürmann empfiehlt: Schweinefilet in Cognac-Pfeffersauce

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Rezept für 4 Personen

Das braucht man:
4 BHZP Schweinefilets Medaillons a 200 g
Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 EL grüne Pfefferkörner
Fett zum Braten
2 EL Butter
2 Schalotten
1 Glas Rinderfond
5 cl Cognac

So macht man´s:
Die Medaillons unter fließendem Wasser kurz abspülen und mit Küchenkrepp trocken tupfen.
Fett in einer entsprechenden Pfanne heiß werden lassen und die Schweinefilets braten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und warmhalten.
Den Bratensatz mit 250 ml Rinderfond loskochen.
In der Zwischenzeit in einem Topf die Butter leicht erhitzen und die geschälten und feingewürfelten Schalotten darin glasig schwitzen. Die grünen Pfefferkörner hinzugeben und mit dem Bratensatz auffüllen und 5 Minuten einreduzieren und ggf. etwas abbinden.
Zum Schluss die Sauce mit Cognac aromatisieren und über die Schweinefilets ziehen.
Guten Appetit.

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